Freitag, 21. Oktober 2011

Kannst du 'mal eben' ...

*hmpf* ich glaube, 'mal eben(s)' mag keiner von uns so wirklich, oder?

Aber nach kurzer Beratung mit Frau Muse (ja, die wohnt immer noch im Musenkörbchen) ging zeitlich einfach nichts mehr anderes als One-Layer (gefuscht).

Karte Nr. 1 für eine dauererkrankte Kollegin

Karte Nr. 2 für einen längerfristig erkrankten Kollegen

und Karte Nr. 3 zum Abschied des Welpen (ja, der besage Wackeldackel-Welpe vom Frühjahr ist jetzt endgültig ein Straßenköter und wir wünschen im alle, dass er eine gute Prüfung ablegt und irgendwo einen Job bekommt, in dem man ihm nichts böses antut - hätte mir jemand gesagt, dass ich mal traurig bin, wenn er weg ist, ich hätte gelacht und heute muss ich sagen - ich werde ihn vermissen).


Ansonsten habe ich zwei rekonvaleszente Hasenkinder nach der Kastration und auch wenn sie eigentlich den Umständen entsprechend munter sind, sie sind halt operierte Männchen und lassen es mich spüren - Frauchen ist eine ganz Böse!
Und meine Mami dürfte jetzt auch operiert sein, die dämliche Krampfader ist hoffentlich jetzt raus und nachher weiss ich dann wohl mehr!

Und Kinders - ich hab jetzt Urlaub *smile*, wer träumt denn nicht von Sommerurlaub im Oktober fast November - halt öfters mal was neues, oder?

2 x weihnachtlich

Wo es abends früher dunkel wird, da fällt es überhaupt nicht schwer weihnachtlich zu stempeln, oder?

Das ist der besagte Embossing-Zeige-Versuch und direkt weiterverarbeitet, ich habe transparent auf beige embosst und mit hellblau und sepia-braun gewischt bevor alles geschneeflockt wurde.


Karte Nr. 2 entstand zu einer Aufgabe, bei der gerissenes Papier gewünscht wurde, hier habe ich in transparent auf weiß embosst und rot gewischt

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Basteltreffen bei Ullas Treff

Am Samstag war das jährliche Herbsttreffen von Ullas Forum in Düsseldorf und weil mir meine Familie Ausgang gewährt hat habe ich mich mit Susi (der bekannten Navigatorin) auf den Weg gemacht - wie gut, dass es Susi gibt, denn jetzt kenne ich auch Stadtteile von Köln, die ich bisher nur aus Landkarten kannte und Düsseldorf kenne ich jetzt auch viel besser als vorher, über die Art der Ausschilderung auf Autobahnkreuzen und die Art in engen Straßen beidseitig zu parken schweige ich jetzt aus Höflichkeit *lol*. Ich weiss nur, dass wir bei uns auf dem Land echt himmlische Verhältnisse haben, da kann der Landwirt seine Kuhherde an der Straße vorbeitreiben und der nächste Landwirt hat trotzdem noch genügend Platz um mit seinem Traktor locker daran vorbeizu fahren *schwitz*.
Das Treffen war wie immer traumhaft schön, die Mädels supernett (wir kennen uns ja auch schon viele Jahre) und pseudomäßig fleißig war ich nebenbei auch.

Die liebe Sabine hatte 2 nette SU-Projekte für uns vorbereitet, für einen erfahrenen Stempler kaum ein Problem, wenn da nicht Vögel vom Himmel aufs Papier fallen würden (deshalb das Blümchen unten in der Ecke) - dafür weiss ich jetzt auch mal, wie der Stempelsetzer funktioniert. Das gebastelte Schächtelchen müsste ich aber erstmal fotografieren, aber ich kenn mich ja, nehm ich den Knipsi mit hoch, dann haben die Bilder wieder Löffelohren.


Die Frage nach dem Anlegelineal für die SU-Rollerstempel hab ich mir selbst beantwortet und bin wie immer verblüfft, dass man mit einer Sorte Craft-Cardstock und einem geliehenen Stempelkissen so was nettes hinbekommen.

Ganz nebenbei habe ich dem "Cheffe" einer lieben Stempelfreundin das Embossen noch näher gebracht, aber da diese Karte weihnachtlich ist, bekommt ihr sie die Tag in einem neuen Post zu sehen ...

Und ab sofort muss ich mich dann wirklich basartechnisch verewigen, sonst brauche ich mein (vermutlich) letztes Jahr als Aussteller nicht mehr anzutreten, denn in 1,5 Wochen ruft die Sonne (hoffe ich zumindest)  mal 7 Tage nach mir

Montag, 17. Oktober 2011

Orange, schwarz, weiß

wurde vergangene Woche in der SI vom Hühnerhof gewünscht und ich dachte nicht, dass ich mir mit meinem geliebten Orange jemals so schwer tun würde. - Nun ja, schön ist anders und dabei sein ist alles

 

Das war übrigens der 1. Versuch, als mir Stimmen sagten, grau solle mit dabei sein, als die Karte fertig war, da bedauerte die Stimme ihren Irrtum und sagte, das grau wäre zuviel

Freitag, 14. Oktober 2011

Nur noch 3 Jahre

dann kann der kleine Henri aus dem Kinderparadies abgeholt werden - bis dahin sollte die Mutter die Einkäufe beim Schweden entspannt machen können, denn vorher kommt Henri da nicht rein.

Aber vorab besteht erst noch Schwerstarbeit für Mutter und Kind, denn noch ist Henri nicht geboren, aber damit dann alles Zug um Zug gehen kann, da hat mich meine Auftragsgeberin im Vorfeld schon mit der Karte betraut ...

Man beachte: Strolchi und sowas mit niedlich und dann noch sowas wie coloriert *umfall* (ihr braucht nicht zu gucken, wir haben heute weder Weihnachten noch Ostern uns schon gar nichts auf einem Tag zusammen).

Das blaue Schleifenband ist übrigens nicht so blau wie es scheint

Montag, 10. Oktober 2011

Schlimmer als Mähmet

sind die beiden echt nicht - ein wenig leichter zu händeln vielleicht und ein klitzekleines bischen besser hören sie auch (kein Wunder, die haben ja auch größere Ohren), aber ganz ehrlich, sie machen viel mehr Spaß als alle Mähmets und Büschrahs von ganze Welt ...

Sind sie nicht einfach nur knuffig - ich bin ja ganz stolz, dass ich beide vollpubertären Teenies mal wieder auf ein Bild bekommen habe, dass hat man nicht oft, dass beide gleichzeitig mal still halten *lach*

Ach ja bevor ich es vergesse - die beiden sind natürlich genau so brav und unschuldig, wie die Bilder es hergeben ...
Balduin würde niemals über ein Hindernis springen (vorausgesetzt es ist höher als 80 cm) und der kleine Muck hat es überhaupt nicht faustdick hinter den Ohren und würde niemals freiwillig den Transportkorb verlassen - wenn ich euch mal fragen sollte, ihr könnt sie problemlos in Urlaubspflege nehmen (nur dass meine Eltern das nicht zulassen würden).

Der Außenkäfig war seitlich 3fach gesichert hatte einen Deckel oben drauf und auf diesem lagen Pflastersteine, noch Fragen *lach* und zur Zeit laufen gerade die Planungen für Innenauslauf 100 (in dem Fall cm und nicht breit sondern hoch)

Nepomuk


Balduin

2 Engelchen auf Kittys Holzhäuschen (das lieben sie)


und auf der neuen Decke


bei den fast letzten Sonnenblumen 2011

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Schwierig schwierig

war ein Kartenauftrag in dieser Woche ...

Ein weiterer Arbeitstitel hätte lauten können : "Sie kann die Klappe ja doch halten"

Problem 1: - von einem Mann für den nächsten Tag benötigt
Problem 2: - eine Männerkarte
Problem 3: - ganz schwierig, ist der Mann eher männlich oder eher weiblich, ist es der Mann des Mannes oder ein einfach nur so Mann *kreisch*

Vermutlich hätte ich die Farbfrage und Problem 3 besser an Ort und Stelle geklärt, aber ich kenne mein megaloses Mundwerk und das hätte echt schief gehen können *gg*.

Die Rückfrage am heimischen Sofa half mir nicht weiter - da hatte auch niemand einen Plan, welche Farben man nehmen konnte und ich war so weit wie vorher - besser keine Blümchen und besser kein rosa, aber was denn bitte *jaul*

Frau Muse war auch nicht auskunftsfähig und so habe ich einfach 2 verschiedene sehr neutrale Karten gemacht und zur weiteren Auswahl noch ein paar aus dem Bestand rausgesucht.

Variante 1: hellblau mit brau - ohne Schnick und Schnack


Variante 2 - beige mit braun - ohne Schnick und Schnack


und dann hatte ich echt keine Lust mehr ...

Im Endeffekt war die hellblaue der Favorit und somit wissen wir - für Jungs jeder Art funktioniert blau immer.

 Der beigefarbigen werde ich vermutlich ein Blümchen verpassen und gut isses und alles in allem war es eine trotzdem gelungene Ablenkung von den Basarvorbereitungen, die seit dem Wochenende gestartet sind ..

Dienstag, 4. Oktober 2011

Strolch-BÄH …



ereilte Strolchenhausener Lande am Sonntag – ganz fürchterlich brutales Strolchen-BÄH sozusagen …

Ihr wisst nicht was das ist *hmmmm*, dann will ich es euch erklären.
Vor etwas mehr als 40 Jahren kam ein kleiner Sonnenschein als Nachwuchs zweier Strolcheneltern auf die Welt – der kleine Sonnenschein lachte und strahlte glücklich und zufrieden und eines Tages geschah dass, was die Welt der Strolcheneltern auf ewige Zeiten verändern sollte … . Der kleine Strolchensonnenschein verzog keine Miene und war mit allen Mitteln nicht zu überzeugen der Welt doch nur eine Mienenregung zu schenken. … Die Strolcheneltern waren besorgt – was konnte das nur sein und auch die Nachfragen bei den Strolchengroßeltern und allen anderen Menschen gab kein Ergebnis. So wurde der Hausarzt eingeschaltet und weil auch er keinerlei organische Anzeichen finden konnte musste er den Strolcheneltern eine fürchterliche Mitteilung machen – der kleine Strolch hatte Strolchen-BÄH, mit wirklichen Mitteln nicht heilbar und an bis zu 3 Tagen im Jahr kann es aus heiterem Himmel eintreffen. Strolchen-BÄH zeigt sich am verschwinden des Strolchenlächelns, an plötzlichem Verstummen des Strolchen-Gequassels und an absoluter Teilnahmslosigkeit und jeder weiss, was das bedeutet. Am Eingang des Dorfes wird eine Fahne aufgehangen und somit weiss jede Katze, dass sie ihre Jungtiere besser auf den nächsten Baum bringen sollte, denn bei Strolchen-BÄH ist jeder in Gefahr … Die Hasenkinder ahnten wohl instinktiv etwas und baten bereits am Samstag darum, dass sie über das Wochenende bei Oma und Opa Strolch bleiben dürften weil das Wetter so toll war.

Genau dieses traf mich am Sonntag abend – Strolchen-BÄH war im Hause – wie fürchterlich. Egal was das Strolchenmännchen vorschlug, es war verkehrt: Geh was schönes Stempeln = BÄH, lies doch ein Buch oder nimm dir eine von deinen Stempelzeitungen = BÄH, Back einen Kuchen = Doppel-BÄH (mir fehlten 2 Eier dafür), Fernsehen = BÄH, ihr merkt – mir war langweilig und ich wusste echt nichts mit mir anzufangen (das Strolchenmännchen gsd. noch weniger, denn aktives Strolchenmännchen und passives Strolchenweibchen endet meistens furchbar) … Weil ich aber nicht um 8 Uhr ins Bett gehen wollte (eins der wenigen manchmal nützlichen Mittel gegen Strolchen-BÄH) habe ich kurzentschlossen lustlos zu den Stempelkissen gegriffen und gematscht – richtig gematscht sozusagen, denn eigentlich sollte das Ergebnis wunderbare Aquarell-Technik werden, wie man sie die Tage so häufig sieht …

Und Vorsicht – farbempfindliche Menschen sollten hier das gucken einstellen *lach*.

Das schöne an Strolchen-BÄH gibt es aber auch, denn dieser Zustand tritt wirklich nur ganz selten ein und er ist am nächsten Morgen in der Regel vorbei ...

Freitag, 30. September 2011

Büschrah fährt blaues Taxi

oder auch „die haarigen Biester drehen auf“ - mehr fällt mir in diesen Tagen echt nicht mehr ein …

11 Uhr : Das Telefon im Büro einer über die Grenzen der Kleinstadt hinaus bekannten Schulsekretärin in der Anstalt für Irre klingelt und eine Stimme von so gekünstelt gekränkter Art vermeldet mir, dass sie krank sei – komisch, - Mädel, ich erkenne dich mittlerweile sogar schon an der Telefon-Nummer, warst du bisher 3 oder 4 Mal in der Schule * grübel*. Die Frage nach dem mittlerweile notwendigen Attest bis 10 Uhr wird schon traditionell gestellt und Büschrah verkündet mir, dass der Arzt aus technischen Gründen keine Atteste ausstellen kann, - ok Kind, dann bekomm ich halt ärztliche Bescheinigungen von dir, - ja, da muss sie dann mal weiterfragen. Ist doch alles kein Problem, - eine polizeiliche Zuführung zur Schule hatten wir ja lange nicht mehr, ich bestell mal das blaue Taxi für Büschrah für nächste Woche und teile ihr das mit. Was für ein Mist mit der Schulpflicht – wäre der erste tatsächliche Schultag bei uns maßgeblich oder hätte Büschrahs Mutter das Kind genau 3 Tage vorher zur Welt gebracht, dann hätten wir ein Problem weniger, aber die Welt ein Problem mehr. Falls die Familie nicht auf Zwangsverheiratungen steht, dann kann der spätere vermutlich islamische Mann sich das Kind nicht einmal schön trinken – wie gemein.

11:15 Uhr : Dat hyperaktive Betty vermisst ihre 'beste Freundin' (davon hat sie 600 in Facebook wie sie der Polizei später mitteilen wird), die „bestimmt vom Vater in das Heimatland abgeschoben werden soll“, dass weiss Betty aus erster Hand – und der Vater hat Betty und 3 weitere Mädchen sogar bedroht *grusel* - auf dem vollbesetzten Schulhof und keiner hat was mitbekommen. OK, 11:40 Uhr – Polizei und Jugendamt legen eine Eilsitzung in der Anstalt ein und um 11:50 Uhr ist klar, dass die Freundin weder abgeschoben noch sonstwas ist sondern einfach nur eine Ausbildung macht und dieses Betty nicht mitgeteilt hat.

Neuer Tag – neues Glück

Büschrah ist zwangsweise mal aufgetaucht – ohne ärztliche Bescheinigung, denn der Arzt ist jetzt auch krank *gg*. Wir freuen uns, denn immer nur Bußgelder verhängen finden wir total langweilig und die Herren von der Polizei sind echt nett.

Dafür kann Mähmät immer noch nicht lesen und wir lesen ihm nichts mehr vor – nur noch 3 – 3 Stunden ohne Attest und Mähmät wird uns verlassen, ich bin sehr traurig.
Die Trauer hält nicht lange an – Mähmäts Amtskollegen lassen es mal eben ordentlich scheppern und benehmen sich nicht so wirklich ladylike – jetzt sind sie zusammengefaltet, abgemahnt und haben die erste ziemlich dunkelrote Karte (aber eine ohne SU-Medallion) an der Akte.

Es ist Mittag – und die Tür geht auf. Richtig – ihr ahnt es schon, Betty hat mal wieder ein Mitteilungsbedürfnis und diesmal weiss sie aus allererster Hand, dass sich gleich die Nazis und die Punks im Bahnhof unter Einsatz von Waffen aus einer illegalen Waffenlieferung einen Kampf im Bahnhof der Kleinstadt liefern werden *grusel*, die Mundwinkel meines Chefs und auch meine gingen in eine, der Situation nicht angemessene Richtung und wir kämpften etwas gegen das laute Rausprusten an. - Zur Verstärkung wurde Igor von Kauffix angefordert (auch aus Facebook und auch Schüler der Anstalt), ich ahne, warum ich die Durchsage machen durfte, der Nachname war für unseren Sprachgebrauch nicht zwingend aussprechbar. Die Tür geht auf und Igor erscheint – wer einmal einen usbekischen Punker benötigt, der wende sich vertrauensvoll an mich, ich hätte da einen an der Hand, vermutlich hat er seine Gesinnung aber noch nicht wirklich lange, da fehlte mir irgendwie Farbe und ein ordentlicher Haarschnitt auf dem Kopf. - Zumindest kann ich sicher sagen, dass ich bei Kauffix in Filiale Nirgendwo so schnell nicht einkaufen gehe – den Anblick an der Supermarktkasse und nicht nur meine Mutter würde schreiend das Geschäft verlassen, mir wären die Einkäufe vermutlich sogar egal, wenn ich nichts mehr im Haus hätte.
Igor verkündete dann, dass mein Chef die 'Bullen' nicht einladen müsse, seine Freunde aus Köln wären schon auf dem Weg. Umso besser, die Polizei ist informiert, aber die hatte gerade Mittag – die kann die Herren verstehen …

Und dann war Wochenende – Kinders, langes Wochenende – wir haben es uns verdient.

Bis dahin in diesem Theater


Donnerstag, 29. September 2011

was grünes

wollte Irishteddy gerne für ihre künftiges Ladenlokal haben und da konnte ich nicht widerstehen - nicht weil ich grün jetzt so gerne mag, nein, weil Bonn von uns aus durchaus schnell erreichbar ist und ich endlich ein Stempelgeschäft in fast greifbarer Nähe habe *freu*





und eigentlich ist das wirklich alles ziemlich grün, aber ihr wisst ja um die Grünschwäche meines Scanners *lol*
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